Klimaschutz Schwarzenegger spricht in Wien vor 900 Studenten

arni An der Uni Wien warb Arni für den Umweltschutz. Foto: Bob Doran wikimedia / cc-by-sa 2.0 ➧

Arnold Schwarzenegger, Schauspieler und Ex-Gouverneur von Kalifornien, warb bei der Eröffnung der Umweltkonferenz seiner R20 Initiative in Wien für einen „sexy“ Zugang zum Klimaschutz geworben.

Der Superstar lobte Österreich für seine Anstrengungen zum Klimaschutz und warb dafür, nicht Teil des Problems, sondern Teil der Lösung zu sein. Sein Erfolgsrezept, mit dem er Kalifornien während seiner Zeit als Gouverneur in einen grünen Vorzeigestaat gewandelt hat: heraus aus der ideologischen Ecke. Er habe selbst mit heftigem Widerstand in seiner Republikanischen Partei zu kämpfen gehabt. Trotzdem: es gibt keine liberale und keine konservative Luft – wir atmen alle dieselbe Luft, so Arnold Schwarzenegger.

Arni wirbt für aktiven Klimaschutz

Sein zweiter Punkt um den Klimakollaps anzuwenden: Nicht warten, bis irgendwann ein internationales Klimaabkommen zustande kommt. Wenn es in der großen Politik nicht weiter geht, dann bleiben immer noch die kleinen Schritte, die man selbst tun könne.

Und drittens sollte den Menschen nicht das Gefühl geben werden, dass sie dem Klimawandel hilflos gegenüberstünden. Stattdessen sollt ihnen gesagt werden, was sie machen können. Denn aufgrund neuer Technologien sei es jedem möglich, den Lebensstandard zu halten und trotzdem ressourcenschonender zu leben, so Schwarzenegger.

Am Nachmittag sprach der Ex-Gouverneur dann in der Nationalbibliothek mit Studentinnen und Studenten über den Klimaschutz. Im Anschluss an den Vortrag diskutierte er gemeinsam mit Umweltminister Nikolaus Berlakovich (ÖVP), Wissenschaftsminister Karlheinz Töchterle (ÖVP) und dem Publikum über die Herausforderungen für die junge Generation.

NGOs kritisieren Schwarzeneggers Auftritt

Kritik an der Veranstaltung kam von den österreichischen NGOs. Die Umweltorganisationen kritisierten in einer Stellungnahme, dass die Veranstaltung als reiner Elitezirkel von Wirtschaft, Politik und Wissenschaft angelegt sei. Sie selbst seien überhaupt nicht eingeladen worden und hätten daher auch keine kritischen Fragen stellen können.

Schwarzeneggers Ankunft in Wien hatte einen ziemlichen Rummel ausgelöst. Als er vor dem Ritz Carlton am Ring ankam, warteten bereits zahlreiche Journalisten und Autogrammjäger. Bereitwillig gab Schwarzenegger Autogramme, bevor er sich seinen Weg in das Luxushotel bahnen konnte.

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