Ausbau der Kepler Uni Uni Linz vergrößert Science Park

Uni Linz Die Kepler Uni baut an: Nach der Eröffnung des dritten Teils des Science Parks steht der vierte bereits in den Startlöchern. Foto: martinroell aus Dresden / wikimedia / cc-by-sa 2.5 ➧

Der Ausbau der Kepler-Uni in Linz schreitet voran. Unlängst fand die Eröffnung des dritten Abschnitts vom Science Park statt. Ein vierter Teil ist in Planung. Unterdessen ist die Finanzierung noch unklar.

Der neue Trakt der Linzer Johannes Kepler Universität (JKU) hat 28 Millionen Euro gekostet. In ihm bekommen die Fachbereiche Informatik und Wirtschaftsinformatik eine Heimat. In den folgenden Jahren möchte man den weiteren Bau realisieren. Darin sollen die Kooperations-Spin-Offs einen Platz finden, gab Rektor Richard Hagelauer im Rahmen einer Pressekonferenz bekannt. Dieser wohnten ebenfalls Hans-Peter Weiss als Geschäftsführer der Bundesimmobiliengesellschaft (BIG), Wirtschaftsminister Reinhold Mitterlehner und Wissenschaftsminister Karlheinz Töchterle bei.

Forschungsorientierte Mieter für weiteres Bauprojekt gesucht

Die Investitionen in den Science Park belaufen sich aktuell auf 84 Millionen Euro. Der erste Teil öffnete 2009 seine Pforten. Er beherbergt die Mechatronik. Im zweiten Bau sind die Mathematik und einige Drittmittelaktivitäten ansässig. Der nunmehr freigegebene Trakt ist wiederum ausschließlich der Uni vorbehalten. Hagelauer sieht für die Zukunft noch einen vierten Bauabschnitt, der von ihm als “Innovationsinkubator” gesehen wird. Bevor man aber mit der Planung beginnen könne, müsse erst die Finanzierungsfrage geklärt sein. Mitterlehner sieht hier eine Zeitspanne von drei bis fünf Jahren vor. Aktuell sei man auf der Suche nach forschungsorientiert arbeitenden Unternehmen, die eine Kooperation mit der Uni eingehen und Mieter werden wollen.

Keine genaue Aussage zu Medizinuniversität in Linz

In den kommenden fünf Jahren ist die BIG bereit, zwei Milliarden Euro zu investieren. Davon entfallen 1,2 Milliarden auf den Universitätsbereich. Töchterle befürwortete den Plan, blieb allerdings eine konkrete Antwort auf die Frage nach einer Medizinuniversität in Linz schuldig. Zwar habe sich schon eine Arbeitsgruppe mit dem Thema befasst, Ergebnisse lägen aber noch nicht vor, gab er kund. Auch zu dem im Raum stehenden Sachverhalt der angehobenen Studiengebühren für die Überschreitung der Mindeststudienzeit und für Studenten aus Nicht-EU-Ländern müsse man eine Entscheidung abwarten. Der Verfassungsgerichtshof äußerte hierzu Bedenken, weshalb eine Rückstellung der Beiträge erfolgte. Eine Rückzahlung bei rechtlicher Unhaltbarkeit sei vorgesehen, berichtete Hagelauer.

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