Zugangsregelungen Einigung für Uni-Zugang in greifbarer Nähe

Innsbruck Einigung beim Uni-Zugang in greifbarer Nähe. Foto: Alan Rainbow / pixelio.de ➧

Wissenschaftsminister Töchterle (ÖVP) hat eine baldige Einigung über die zukünftig geltenden Zugangsregelungen für die Universitäten in Österreich in Aussicht gestellt. Es fehle nach seinen Aussagen momentan lediglich noch an der Feinabstimmung.

Unlängst stellte Wissenschaftsminister Karlheinz Töchterle (ÖVP) erneut eine in Bälde erfolgende Einigung in der Diskussion über die Zugangsregelungen an den Universitäten in Österreich in Aussicht. Er sei optimistisch und guter Hoffnung, dass in naher Zukunft ein greifbares Ergebnis vorliegen werde, gab der Minister anlässlich einer in Innsbruck stattfindenden Pressekonferenz kürzlich bekannt.

Einigung über Testlauf zum Thema Studienplatzfinanzierung bereits erfolgt

Töchterle bestätigte weiterhin eine übereinstimmende Verständigung mit der SPÖ-Wissenschaftssprecherin Andrea Kuntzl dahingehend, dass man in sehr beliebten Fächern einen Probelauf zum Thema Studienplatzfinanzierung durchführen werde. Allerdings wird dieser nicht, wie ursprünglich angekündigt, Ende September beginnen. Dies war laut Töchterle aufgrund der zahlreich notwendigen Überlegungen und Einbeziehungen anderer Sachverhalte in das Gesetz nicht realisierbar.

Gleichzeitig gab er aber das Versprechen zur Schaffung der gesetzlichen Voraussetzungen für eine einheitlich geregelte Ausbildung der Lehrer noch in der laufenden Amtszeit ab. Bei der Neuordnung gehe es nicht um einen Wettstreit. Pädagogische Hochschulen und Universitäten müssten gemeinsam arbeiten, damit die Lehrerausbildung wissenschaftlich und forschend fundiert ist. Diese Basis für eine erfolgreiche Ausbildung bieten eben nur Universitäten, gab er bekannt.

Verhandlungen über die Curricula nach Aussage von Töchterle weit fortgeschritten

In den Verhandlungen über die Curricula sind Töchterle und Bildungsministerin Claudia Schmied (SPÖ) nach Aussagen des Wissenschaftsministers weit fortgeschrittenen. Auch hier ist mit einer baldigen Einigung zu rechnen. Die Frage nach den beteiligten Einrichtungen gestaltet sich “etwas komplexer”, eine grundsätzliche Übereinstimmung betreffend der Zusammenarbeit wurde aber bereits erreicht.

Ferner gab Töchterle eine Stellungnahme zur gewünschten Wiederzusammenlegung der Uni Innsbruck und der Medizinischen Universität ab, wie sie unter anderem von Günther Platter (ÖVP) als Landeshauptmann von Tirol befürwortet wird. Die Anweisung zur Vorbereitung einer dafür nötigen Gesetzesänderung sei erteilt. Töchterle beabsichtigt, diese ebenfalls noch in dieser Legislaturperiode durchzubringen, damit – in Abhängigkeit der Zustimmung durch die Universitäten – die Zusammenführung umgesetzt werden kann. Aktuell stehen in den von den Unis zum Schwerpunkt Fusion gegründeten Arbeitsgruppen die Vor- und Nachteile eines solchen Vorgehens zur Debatte. Demnächst wird die Öffentlichkeit über die Ergebnisse informiert.

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