Forschung und Lehre Österreichs Unis straucheln im THE-Ranking

Wien: Lebenswert und spannend - im THE-Ranking hinken Österreichs Unis allerdings hinterher. Wien: Lebenswert und spannend - im THE-Ranking hinken Österreichs Unis allerdings hinterher. Foto: johannes vortmann / pixelio.de ➧

Rankings sind zwar nicht unumstritten, doch findet das „Times Higher Education Rankings“ immer noch weltweite Beachtung. Da sei natürlich der Blick erlaubt, wo Österreichs Universitäten zu finden sind.

Im Jahr zuvor war da Erfreuliches zu berichten. Austrias Top-Universität, die Uni Wien, war um mehr als 50 Plätze nach oben geklettert. Doch die Freude währte nicht sehr lange – heuer ging es wieder abwärts. Zwar „nur“ um 23 Plätze, aber eben doch genug, um sich Gedanken über die Gründe zu machen.

An der Spitze stehen nach wie vor die Universitäten in den USA und Großbritannien. Ganz oben thront unverändert das California Institute of Technology, auf den Plätzen zwei und drei die englischen Paradeuniversitäten Oxford und Stanford. Dahinter auf Rang vier findet sich die Harvard-Universität, die lange Jahre auf dem ersten Platz stand. Als beste Universität außerhalb der USA und Großbritannien platziert sich seit Längerem die ETH Zürich. Sie ist in diesem Jahr auf Platz zwölf zu finden. Große Ranking-Gewinner sind in diesem Jahr übrigens die Universitäten in den asiatisch-pazifischen Ländern.

Österreichs Unis hinken hinterher

Davon können österreichische Universitäten nur träumen. Die beste, die Uni Wien, hat es mit Platz 162 immerhin noch unter die ersten 200 geschafft – da endet das Ranking. Die Uni Innsbruck darf sich mit einem der Plätze zwischen 201 und 225 schmücken, die aber nicht näher zugewiesen werden. Darüber hinaus: Fehlanzeige!

Ob man die Aussage der Ranking-Macher, dass Österreich seine Stellung in der globalen Hochschulbildung verlieren könnte, wirklich als richtig ansehen sollte, das wird nicht nur unter dem Blickwinkel der allgemein gegenüber Rankings eingetretenen Vorsicht kritisch gesehen. Immerhin hatte die Uni Wien im letzten Jahr ja kräftig Boden gutgemacht. Doch die Hochschulrektoren sehen durchaus die gleichen Faktoren, die zu einer besseren Platzierung fehlen: die schwierigen finanziellen Bedingungen der Universitäten. Das wirke sich beispielsweise auch bei den Berufungen aus, wo die Universitäten den stark gestiegenen Konkurrenzdruck zu spüren bekommen.

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