Sigmund Freud Privatuniversität Wien Psychologiestudium in Linz: Teuer aber lohnenswert

Mehr als 5.000 Euro müssen Studenten pro Semester zahlen, um am neuen Psychologiestudium in Linz teilzunehmen. Doch vielen ist es diese recht hohe Semestergebühr Wert, dürfen sie dafür doch an der bekannten Sigmund Freud Privatuniversität studieren.

Ab dem Herbst 2012 bietet die Sigmund Freud Privatuniversität Wien ein Psychologiestudium an. Die Seminare und Vorlesungen werden in den Räumlichkeiten des Vereins für prophylaktische Gesundheitsarbeit (PGA) in Linz stattfinden. Der sechssemestrigen Bachelorstudiengang wurde erst am 13. April vom Österreichischen Akkreditierungsrat zugelassen. Damit ist es das erste Psychologiestudium, das in Oberösterreich angeboten werden kann.

Starke Praxisorientierung beim Psychologiestudium in Linz

Wer sich für das Psychologiestudium in Linz entscheidet, bekommt eine stark praxisorientierte Ausbildung. Da Linz allgemein als Industriestadt bekannt ist, wird beim Psychologiestudium auch die Arbeits- und Gesundheitspsychologie im Zentrum des Studiums stehen. Etwa 50 Studienplätze werden zunächst geplant, so Gerhard Benetka, der den Studiengang leiten wird.

Dadurch können die Studenten die im Psychologiestudium in Linz erworbenen Kenntnisse unmittelbar nach dem Studium beruflich und praktisch anwenden. Das Studium wird vollständig in deutscher Sprache angeboten, was auch deutsche Studenten freuen dürfte. Denn diese haben einen wahren Run auf die österreichischen Psychologie-Studienplätze ausgelöst, da die Zugangsvoraussetzungen in Deutschland weitaus höher sind.

Zugangsvoraussetzungen für das Psychologiestudium

Notenschnitte sind für das Psychologiestudium in Linz nicht wichtig, stattdessen brauchen Bewerber um einen Studienplatz eine abgeschlossene Matura, sowie die Berufsreife- oder Studienberechtigungsprüfung, die bestanden worden sein muss. Anmeldeformulare sind unter psychologie@sfu.ac.at erhältlich. Nach der Bewerbung ist zusätzlich ein Motivationsschreiben einzureichen.

Nach den ersten Schritten der Bewerbung, wird ein persönliches Aufnahmegespräch geführt, wobei sich der Bewerber einem Gremium von 15 bis 20 Fachleuten gegenüber sieht. Wer besonders gute Leistungen erbringt, der kann mit Stipendien rechnen. Diese werden übrigens auch an sozial schwächer gestellte Personen vergeben, die sich die doch hohen Studiengebühren kaum leisten können.

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