Marsch durch Wien Österreichische Studenten protestieren gegen Hochschulmisere

Wien Wien: Studentenproteste gegen "Hochschulmisere". Foto: Philipp Kornfeind / pixelio.de ➧

Die Österreichische HochschülerInnenschaft Wien hat Anfang des Monats gegen die Folgen des Universitätsgesetzes 2002 protestiert. Der Wissenschaftsminister Karlheinz Töchterle bekam auf Transparenten sein Fett weg. Der Protestmarsch der Studenten zog von der Universität Wien in Richtung Museumsquartier.

Bis zu 500 Studenten zogen mit einem Protestmarsch am 5. Juni durch die Stadt Wien. Die Demo sollte auf die Folgen des Universitätsgesetzes 2002 aufmerksam machen. Sie führte von der Uni Wien zum Museumsquartier. Dort wurde für Wissenschaftsminister Töchterle ein „Denk-Mal“ errichtet, auf dem Studenten die derzeitige „Hochschulmisere“ anprangerten. Sie kritisierten sowohl den Abbau studentischer Mitbestimmung, als auch die Studieneingangs- und Orientierungsphase und gaben Denkanstöße für eine Neugestaltung.

Die Studenten machten ihren Unmut besonders deutlich, als es um die Einstellung des Bachelorstudiums der Internationalen Entwicklung an der Uni Wien und von Lehramtsstudien an der Technischen Uni Wien ging. Hier hatte niemand der angehenden Akademiker ein Mitspracherecht. Zudem ist von einem „Superchaos rund um die Studiengebühren“ die Rede.

Unter den Gästen befand sich auch der Präsident der Universitätenkonferenz, Heinrich Schmidinger. In einer Aussendung hieß es, dass der Aktionstag der ideale Anlass sei, sich den Studierenden anzuschließen. „Wir treten genauso dafür ein, dass die derzeitigen Zustände nicht so bleiben können wie sie sind – wir wollen aber nicht aus Furcht und Angst der Hälfte der jungen Menschen die Türe vor der Nase zuknallen, sondern setzen uns dafür ein, dass alle, die studieren wollen, auch studieren können“, äußerte sich Schmidinger gegenüber der APA.

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