Ranking Wiener am studierfreudigsten

Wien: El Dorado für Studenten. Wien: El Dorado für Studenten. Foto: Michael Zwanziger / pixelio.de ➧

Die „Studierenden-Sozialerhebung 2011“ zeigt, dass die Wiener im Österreich-Vergleich am häufigsten studieren. Tiroler und Vorarlberger hingegen besuchen die Universität am seltensten.

Wiener studieren am häufigsten: Sie schneiden bei der „Studierenden-Sozialerhebung 2011“ am besten ab, während die Vorarlberger sich am seltensten in der Uni sehen lassen.
Demnach begannen in den Jahren 2010/11 56 Prozent aller 18- bis 21-jährigen Wiener ein Studium an einer Universität oder Fachhochschule. Zieht man den Vergleich zu Vorarlberg, dann haben nur 25 Prozent der Vorarlberger ein Studium begonnen. Bei den Tirolern liegt der Anteil der Studenten bei 29 Prozent.

Die Wiener bekommen Unterstützung von den Studenten aus Kärnten. Denn die zweithöchste Hochschulzugangsquote nach Wien weisen die Kärntner mit 42 Prozent auf.
Die anderen Bundesländer lassen sich auch nicht abdrängen. So liegt die Zulassungsquote in der Steiermark bei 37 Prozent, in Burgenland und Oberösterreich bei 35 Prozent, in Niederösterreich und Salzburg bei 34 Prozent.

Bundesländer driften seit 1995 auseinander

In den Jahren 1994/95 lagen die Zugangsquoten der Bundesländer mit Ausnahme Wiens eng beieinander. Sie beliefen sich komplett zwischen 21 und 25 Prozent. Doch vor allem die Wiener und Kärntner steigerten sich seither, sie haben ein Plus von jeweils 17 Prozentpunkten zu verzeichnen. Es folgt die Steiermark mit einem Plus von14 Prozentpunkten und Oberösterreich mit 13 Prozentpunkten. Im Vergleich dazu fiel der Zuwachs in Tirol und Vorarlberg bescheiden aus. Die Tiroler machten ein Plus von 7 Prozentpunkten und die Vorarlberger ein Plus von nur 4 Prozentpunkten.

Es zeigt sich allerdings, dass im Universitätsbereich das Vorhandensein einer Uni im Bundesland nur bedingt Einfluss auf die Zugangsquote hat. So hat Tirol mit zwei Universitäten eine Zugangsquote von nur 21 Prozent, Kärnten hingegen mit nur einer Universität hat eine Quote von 30 Prozent. Als Musterbeispiel gilt das Burgenland: Es hat keine eigene Universität aber dennoch eine Zulassungsquote von 25 Prozent.

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