TU Wien: Studienplatzbeschränkung im Bereich Informatik

Informatik Die Zahl der Studienanfänger im Bereich Informatik wird auf 420 Studenten pro Semester begrenzt. Foto: Barbara Eckholdt / pixelio.de ➧

Die TU Wien muss sich entscheiden: Entweder weiter machen, wie bisher und am Ende die Konsequenzen tragen oder die Qualität des Studiums für die Studenten hoch halten, dafür aber mit geringerer Studierendenzahl. Die Wahl ist auf letzteres gefallen und so dürfen ab dem Wintersemester nur noch 420 Studienanfänger an der TU Wien aufgenommen werden.

Die Technische Universität (TU) Wien steht kurz vor dem finanziellen Ruin. Kapazitäten fehlten vor allem im Fachbereich Informatik, denn hier gibt es seit Jahren regen Zulauf an Studenten, aber es fehlen insgesamt mindestens 180 Lehrende, um das Studium für alle Studienbewerber zu ermöglichen.

Nur noch 420 Studienanfänger

Ab dem kommenden Wintersemester müssen deshalb harte Einschnitte hingenommen werden. Nur noch 420 Studienanfänger sollen an der TU Wien mit einem Informatik-Studium beginnen können. Nach vier Wochen sollen sie über den bereits gelehrten Stoff geprüft werden. Nur die Besten dann weiter studieren.

Weil das Land zu geringe Mittel bereitstelle und der Großteil der Informatik-Studenten sich für die TU Wien entscheide, obwohl das Studium auch an sechs anderen Standorten in Österreich möglich wäre, würde die TU Wien unter massiven finanziellen Problemen leiden, so die Berichte der Medien. Die Gelder aus Wirtschaft und Co. reichen nicht aus, stattdessen bedauern die Lehrenden, dass derzeit ein Fachkräftemangel in diesem Bereich bestehe und Studenten oft noch während der Studienzeit von Unternehmen abgeworben würden.

Mögliche Mittel gegen die finanzielle Not

Natürlich hat die TU Wien genauso einige Mittel parat, wie ihre finanzielle Not behoben werden könne. So heißt es, dass im Rahmen der Initiative „Schlüsseltechnologie Informatik“ vor allem in der Wirtschaft geworben würde. Jeder Euro könne in der aktuellen Situation weiter helfen, sagte Gerald Steinhardt, Dekan der TU Wien in der Wiener Zeitung. Deshalb könnten Unternehmen Studienpatenschaften übernehmen. Diese würden mit 5.000, 10.000 oder 20.000 Euro versehen sein und so helfen die finanzielle Notlage der TU Wien zu beseitigen. Natürlich müsse auch der Bund selbst aktiv werden und weitere Mittel zur Verfügung stellen.

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