EU-Rekordwert Österreich hat die meisten Informatiker-Absolventen

Informatik in Österreich Der Studiengang Informatik ist in Österreich sehr beliebt. Foto: berlin-pics / pixelio.de ➧

5,6 Prozent der Hochschul-Absolventen in Österreich machen ihren Abschluss in Informatik – das ist der höchste Wert unter den 27 EU-Mitgliedsstaaten. Auch die Jugendlichen sind laut einer aktuellen Studie in der Alpenrepublik computertechnisch besonders versiert.

Österreicher Studenten haben einen neuen Rekord zu verzeichnen: Unter allen 27 EU-Staaten hat das Land den größten Anteil an Informatik-Absolventen, das geht aus einer Studie vom Statistischen Amt der Europäischen Union (EuroStat) aus dem Jahr 2009 hervor, die kürzlich veröffentlicht wurde. Demnach machen in Österreich und Malta je 5,6 Prozent der Absolventen ihren Studienabschluss in Informatik, gefolgt von Spanien (5,1) Zypern (4,7) und Estland (4,4). Dahinter rangieren Tschechien und Griechenland (je 4,2), Großbritannien und Frankreich (je 4,0), Irland (3,8), Niederlande (3,7), Deutschland (3,6), Ungarn (3,4), Dänemark (3,3), Polen (3,2), Finnland und Lettland (je 3,0), Schweden und die Slowakei (je 2,9), Litauen (2,4), Bulgarien und Slowenien (je 2,0), Belgien (1,9), Portugal (1,7), Italien (1,3) und Rumänien (0,9). Keine Angaben lagen von Luxemburg vor.

Durchschnittlich schlossen in den 27 EU-Staaten 3,4 Prozent Informatik-Studien ab – gegenüber den Vergleichsdaten von 2005 ist das ein Rückgang um 0,6 Prozent. Neben Österreich tut sich in Europa außerdem Mazedonien als Land der Informatiker hervor: Ganze 8,1 Prozent der Absolventen in dem ex-jugoslawischen Staat, der kein Mitglied der Europäischen Union ist, sind Computer-Wissenschaftler.

Zwar sind zumindest geringfügige Computerkenntnisse in der heutigen Gesellschaft unverzichtbar, selbstverständlich sind sie jedoch nicht. So errechnete EuroStat im Rahmen der europäischen „e-Skills-Woche“ auch der Anteil der Personen, die bereits Computer benutzt haben. Im Jahr 2011 waren das mehr als drei Viertel aller Personen im Alter von 16-74 Jahren, während sich dieser Anteil bei den zwischen 16- und 24-Jährigen auf 96 Prozent belief. Spitzenreiter ist hier Schweden mit 96 Prozent, gefolgt von Dänemark, Luxemburg und den Niederlanden (je 94%). Die niedrigsten Anteile verzeichneten Rumänien (50%), Bulgarien (55%) und Griechenland (59%). Was die 16- bis 24-Jährigen angeht, liegt Österreich mit 100 Prozent über dem EU-Durchschnitt und gemeinsam mit den Niederlanden und Luxemburg an der Spitze. Schlusslicht mit nur 81 Prozent ist Rumänien.

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